Mittwoch, 28. September 2011

Neue Idee....

Kaum zu hause haben wir schon eine weitere Idee, wohin uns unsere nächste Reise verschlägt.
Island ist ein grosses Thema.
Doch das wird erst nächstes Jahr sein.

also bis dann.

Montag, 12. September 2011

Der letzte Tag....

Heute beginnt unser letzter Tag in Canada. Dieser wollen wir genüsslich beginnen. Also zuerst gab es einen kleinen Schock und zwar von der Kälte. Heute war mit Abstand die kälteste Nacht. Am Morgen war es -4°.
Der Reif war auf den Wiesen gut ersichtlich. Also Heizung an und erst dann aus dem Bett. Das Frühstück genehmigten wir uns in Whitehorse. Bei einer Tasse Chai Tee und einem Muffin besprachen Reto und ich den Verlauf des heutigen Tages. Eines muss ich noch los werden. Die Canadier haben nicht alle Tassen im Schrank. Ich laufe mit Schal und einer Mütze durch Downtown und die Einheimischen mit kurzen Hosen und einem T-shirt. Die Devise der Canadier ist, wenn die Sonne scheint ist es mindestens kurz Hosen Wetter. Egal welche Temperatur draussen herrscht.
Wir machten uns auf den Weg das restliche Geld, was wir noch hatten, zu verprassen.
Gegen Mittag machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum CP. Nun begann das ganze gepacke.
Was brauchen wir Morgen noch, was passt in meine Koffer, was muss der andere nehmen.
Leichter sind die Koffer sicher nicht geworden, obwohl wir auch einiges nicht mehr zurück nach Hause nehmen. Nachdem die Koffer soweit gepackt waren, machten wir uns daran den Wagen zu reinigen.
Er hatte es auch dringend nötig. Obwohl wir auch Autos gesehen haben die es noch nötiger hatten als unseres. Die restliche Zeit vertrieben wir uns noch mit Monopoli spielen und Kochen.
Ich machte noch ein sensationelles Nachtessen. Tomatenspagetti mit gepimpter Sauce.
Nun warten wir noch bis es Montagmorgen ist und unser Flugzeug uns wieder sicher in die Schweiz bringt.
Ankunft: Dienstag Vormittag in Zürich. Hoffentlich mit keiner Verspätung sind schon lange genug Unterwegs.
Also nun beenden wir unsere Berichterstattung aus dem hohen Norden von Amerika und hoffen euch einen kleinen Einblick in unser Erlebnisse gegeben zu haben.

Bis bald einmal   Reto & Mirjam

Sonntag, 11. September 2011

Tag 20...

Ausschlafen leicht gemacht. So begann der heutige Morgen. Da wir in den letzten Tagen gut vorwärts gekommen sind ist die Strecke von Heute nicht mehr so lange. Genau 180km hatten wir noch zu fahren bis wir wieder in Whitehorse waren. Das Wetter war einiges angenehmer als Gestern.
Die Sonne lachte uns entgegen. Die Strecke zwischen Skagway und Whitehorse ist Landschaftlich eine der schönsten im hohen Norden Canadas. Schnell wussten wir das es auch so ist. Wir liessen unzählige kleinere und grössere Seen hinter uns. Jeder hatte eine andere Farbe des Wassers. Die kleinste Wüste von der Erde haben wir noch betretten. Die ist wirklich niedlich :-)




 Viel gibt es eigentlich nicht zu erzählen. Schaut euch die Bilder an und dann wisst ihr wie es etwa war.





Am CP. angekommen gings rasch mal zum Nachtessen. 
Bei Reto gab es ein New York Steak und bei mir eine Bratwurst mit Rösti :-)

Tag 19...

In der Nacht wurden wir durch die Regentropfen, welche aufs Dach tropften geweckt. Auch der Morgen war grau. Die Wolken hingen tief. Die Bergspitzen welche gestern noch in der Sonne erstrahlten waren heute morgen bereits mit Schnee bepuderkuchert (Mirjams Wort für Puderzucker).
Egal, denn wir wollen heute die Restlichen 370 km bis Hains schaffen. Wenn die Strassen wie gestern sind, ist dies eine halbe Weltreise. Doch die Strassengötter meinten es gut mit uns. Nach rund einer halben Stunde Fahrzeit bemerkte Reto einen Bären am Strassenrand. Vollbremsung, Rückwärtsgang ein, Foto schiessen los. Wir konnten den Gryzzli rund eine halbe Stunde zusehen, wie dieser damit beschäftigt war, Wurzeln auszugraben und zu verschlingen.



Weiter ginge es. Wir kamen zügig voran und erreichten zuerst Hains Junction, wo die Strasse nach Hains abzweigte. Leider versteckten sich heute die höchsten Berge Canadas hinter den Wolken.
An der Grenze angekommen ging die Einreise diesmal viel schneller von sich. Unsere Fingerabdrücke besitzen sie ja inzwischen ;-) Danach führte uns die Fahrt durch ein Reservat, welches unzählige Baldeagle beheimatet. Leider konnten wir nur gerade einen sehen welcher davon fliegte.
In Hains angekommen ging es zuerst mal zum Ferryterminal. Konnten die Ferry reservieren auf 8.30 pm nach Skagway.
Dann ging es nach Downtown Hains (2000 Einwohner), ein ziemlich verschlafenes Nest. Mirjam lud Reto zu seinem runden Geburtstag zum Mittagessen ein. Anschliessend die letzten Lebensmittel besorgen und ab ging es zu einem Lake. Der Herr von der Ferry hat uns den Tipp gegeben, dass man in diesem kurzen Fluss zwischen dem Meer und dem Lake Bären beim Lachsfischen beobachten kann. Dies wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Um 2.30 pm waren wir aber noch etwas früh dran. Also schauten wir einigen älteren Herren beim Fischen nach Lachsen zu und beobachten immer mal wieder den Himmel, in der Hoffnung einen Baldeagle zu sehen. Gegen halb 4 beschlossen wir zurück nach Hains zu gehen. Kurz vor der Mündunge dess Flusses ins Meer konnte dann Mirjam drei Bären ausmachen. Eine Mutter mit zwei Jungen machte sich daran, sich etwas Winterspeck anzufressen. Es kamen immer mehr Schaulustige hinzu. Wir taten das gleiche, was die anderen auch machten. Wir verliessen unser Fahrzeug um die Bären besser zu beobachten. Wir konnten so die Bären aus nächster Nähe bestaunen. Manchmal waren es kaum 5 Meter Distanz. Das sich die Bären zu keiner Zeit bedroht oder gestöhrt fühlten, bestand nie Gefahr eines Angriffes für uns. Über eine Stunde konnten wir zusehen, wie die Mutter ein Fisch nach dem anderen für ihre beiden Jungen aus dem Wasser zog.






Als sich die Bären zurückzogen, zogen wir uns ebenfalls zurück. Wir fuhren eine kurze Strecke der Küste entlang. Dabei konnten wir 4 Baldeagle beobachten. Und somit konnten wir wieder ein Tier aus unserer Liste streichen.



Da wir noch genügend Zeit übrig hatten bevor die Ferry ablegte, machten wir uns nochmals zu der Stelle auf wo wir die Bären gesehen haben.
Und tatsächlich waren sie immer noch da. Auch ihre Zuschauerzahl war nicht weniger geworden.
Jedoch hatte sich die Zahl der Bären nochmals gesteigert. Jetzt war noch eine Mutter mit 3 Jungtieren anzutreffen.
Genüsslich harten wir aus und schauten ihrem Treiben zu.
Doch alles hat einmal ein Ende und somit auch das grosse Fressen der Grizzlys. Wir hatten genug gesehen und machten uns auf den Weg zur Ferry. Diese legte genau um 08.30 ab. Die Fahrt dauerte rund eine Stunde.
Als sie in Skagway anlegte und wir entlich wieder festen Boden unter unsern Räder hatten, fuhr Reto uns noch zu unserem Übernachtungsplatz. Dieser befand sich in Deya, Das dieser im Nirgendwo ist, zwischen Schotterstrasse und Felswänden wusten wir bis da hin nicht. Doch Reto manövrierte den Van sicher ans Ziel.
Und jetzt werden wir nur noch eines Tun.... Gute Nacht !

Tag 18...

Die Reise geht weiter Richtung Hains / Alaska. Mal schauen wie weit wir kommen.
Wir befahren den Alaska Hwy. Bei schönem Herbstwetter passieren wir nach rund 2 Stunden Fahrzeit die Amerikanische Grenze. Von da an verschlechtert sich die Strasse von Minute zu Minute. Nach rund 30 Kilometern im Nirgendwo kommen wir dann an die Canadische Grenze. Die Einreiseprozedur mit den üblichen Fragen nach Waffen, Alkohol usw. geht recht zügig. Die holprige Strasse hat dem Fahrer anscheinend ziemlich zugesetzt. Reto wollte einer Bodenwelle ausweichen, erwischt Sie aber Haargenau. Klirr, tätschpäng tönte es aus dem Wagenhintern. Die Türe des Geschirrschranks öffnete sich und das Geschirr machte sich selbständig. Resultat = Minus zwei Suppenteller. Nachdem wir dann mühsam alle Scherben zusammengeputz hatten, konnte die Fahrt weiter gehen. Die Fahrt wollte nicht mehr Enden. Erst nach rund 5 Stunden Fahrzeit sowie einer verlohrenen Stunde durch die Zeitverschiebung kamen wir am späten Nachmittag auf dem Campground am Kluan Lake (grösste See Yukons) an.
Am Eingang warnte eine grosse Tafel vor Bären im Areal. Vom Zelten wird da ausdrücklich abgeraten! Mirjam war das ganze gar nicht geheuer und so endete unsere Erkundungstour durch den Campground nach kurzer Zeit bereits wieder. Nach dem Nachtessen noch einwenig Monopoly spielen und dann ging es auch schon ab ins Bett.

Donnerstag, 8. September 2011

Tag 17...

Ausschlafen und gemütlich unsere Sachen verstauen. Denn heute machen wir uns auf den Rückweg Richtung Whitehorse. Ein letztes mal noch die Denali Parkroad befahren. Ein letztes mal die schöne Umgebung geniessen. Und nochmals hatten wir Glück mit Wildlife. Es kreuzte doch tatsächlich ein Moose-Bulle in aller Ruhe rund 15 m vor uns die Strasse. Wirklich eindrückliche Tiere.
Wir verliessen die Parkroad in Richtung Norden (Fairbanks). Diese Strecke zog sich schon elend lang hin. Mirjam vertrieb sich die Zeit beim lesen (ihres dritten Buches!), Reisetagebuch schreiben und den Fahrer zu unterhalten. Reto auf dem Fahrersitz musste sich bei diesen Strassen sehr konzentrieren.
Fairbanks liessen wir nach rund 2 Stunden hinter uns und wir fuhren nun in östlicher Richtung. Vor Delta Jct. nahm der Wind immer mehr zu. Unser Campervan bietete den Sturmböen ein grosse Angriffsfläche. Reto hatte mühe, sein Gefährt unter Kontrolle zu halten. So was haben wir selten erlebt. Auf der Weiterfahrt hatte sich der Wind dann wieder etwas gelegt. Und so kamen wir gut durchgeschüttelt nach rund 6 Stunden Fahrt in Tok an. Morgen geht es dann weiter Richtung Canadische Grenze.

  

Tag 16...

Wecker klingelte um 06.00. Doch uns holte der Wecker an diesem morgen nicht aus dem Bett. Die Augen waren noch zu schwer. Weiterschlafen war angesagt. Um halb 9 war dann doch noch Tagwache. Unsere Sachen packen und ab ging es zu einer Hickingtour in den Park. Wir waren rund 3,5 h unterwegs. Tiere haben sich uns dabei keine gezeigt. Dafür blies uns der kalte Wind stetig um die Ohren.
Um wieder Kraft zu tanken, genehmigten wir uns je einen Wondelake-Burger welcher vorzüglich schmeckte.
Danach war etwas relaxen angesagt mit Monopoli-Kartenspiel und Teeli näh. Schnell war es 19.00 Uhr, beste Zeit um Moose zu beobachten. Nicht weit vom Campground weg konnten wir ein grosse Menschenmenge ausmachen. Dies bedeutete dass ein Moose nicht weit sein kann. Rund eine Stunde harten wir in der Kälte aus und konnten dabei den Bullen beim fressen und verstecken vor den vielen Menschen zusehen.

Tag 15...

So früh wie heute sind wir noch nie aufgestanden. Bereits um 05.00 klingelte der Wecker. Wir haben nähmlich nochmals eine Bustour zum Eilson Visitor Center gebucht. Ca. 90 Meilen mit dem Bus hinein in die Wildniss. 8 Stunden im Bus ausharren in der Hoffnung, ein professionelles Gryzzli Bild zu fotografieren!
Los ging die Tour um 06.30. Are you ready for a Roadtrip, begrüsste uns lautstark unser heutige Busdriver Robert Crowlly. Diese Begrüsse weckte Mirjam volkommen. Auf gehts.
Auf den ersten Meilen sahen wir ein Moos auf geschätzte 4000 m sowie ein Caribou in wohl 5000 m Entfernung sahen (Besten Dank an unseren Bluthund, welcher sich unter den Passagiere befand). Fotos von diesen Tieren gibt es logischerweise keine. Man konnte ja nur kleine schwrze Punkte mit dem Feldstecher erahnen!
Laut unserem Driver Robert sehen rund 60% aller Denali- Besuchern den Mt. McKinley gar nicht. 30% zeigt er sich eingehüllt in Wolken, und lediglich 10% der Besucher sehen ihn in seiner ganzen Pracht. Da wir bereits auf der ersten Tour zu den 10% gehörten, war die Chance eher gering, ihn wieder so zu sehen.
Zu welcher Gruppe wir diesmal gehöhren, könnte ihr nun selber entscheiden :-))


 
Danach zog sich die Fahrt hin, ohne das weiteres Wildlife gesichtet wurde. Enttäuschung machte sich bei Mirjam und Reto breit. Kurz  vor dem Ziel aber änderte sich die ganze Situation. Wir kamen kaum mehr zum staunen raus. Ein Grizzly nach dem anderen lief uns vor die Linse.  Am Ziel angekommen, vertaten wir uns die Beine einwenig. Vom Weg aus konnten wir einen Grizzly beobachten, welcher sich nur rund 150 m von uns entfernt aufhielt (Sicherheitsabstand wäre ca. 275 m). Wenige Minuten später als wir bereits wieder im Bus waren, konnten wir mitansehen wie die Parkranger das Gebiet absperrten.
Die Highlights auf der Rückreise waren ein weiterer Grizzly, welche keine 20 m vom Bus entfernt war und gemütlich sich seinen Winterspeck anfrass. Es kam aber noch besser, ganze drei Grizzlys auf einen Streich. Unsere Vermutung ist dass es sich um eine Mutter mit zwei fast ausgewachsenen Jungtieren handelte.






Zum Abschluss konnten wir aus den Bus heraus noch einem Bären beim Nickerchen zusehen. Ebenfalls auf dem Rückweg konnten wir noch einen Fox beobachten.
Fazit dieser Tour: 7 Grizzlys (inkl. professionellem Foto) 6 Moose (Elche), ein paar Dall Sheeps, ein Fuchs.
Es hat sich absolut ausbezahlt.

Danach bezogen wir unser Campground mitten im Nationalpark. Nach dem Nachtessen machten wir uns auf, die Umgebung noch ein bisschen zu erkunden. Die Ruhe da ist eindrücklich, hört man doch nur den Bach vor sich hin plätschern.

Tag 14...

Der erste Blick hinaus an den Himmel versprach uns nichts neues. Na gut, dann wird nun mal zuerst der Wetterbericht im Internet gecheckt. Wettervorhersage für Sonntag und die folgenden Tage: Rain, Rain, Rain!
Was nun? Wie sieht es nördlicher im Landesinneren aus? Sunny, Cloudy, Most Cloudy. Tönt doch schon einiges besser. Da wir kein festes Reiseprogramm hatten, machten wir eine radikale Planänderung. Schnell unsere Sachen packen und los gehts zurück zum Denali Nationalpark. Dies hiess zwar für uns, dass wir die ganze Strecke zurück bis nach Tok nochmals befahren. Egal, zuerst mal zurück in den Denali.
Je länger die Fahrt dauerte, desto besser wurde das Wetter. Mitte Nachmittag sind wir dann auch endlich an unserem Ziel angelangt. Schnell die Unterlagen für den Campground abgeholt, einen Tee mit auf den Weg genommen und dann ging die Fahrt noch die 15 Meilen in den Park hinein. Natürlich in der Hoffnung, irgenwelches Wildlife beobachten zu können. Heute sollte es nicht sein, hoffen wir auf morgen...

Sonntag, 4. September 2011

Tag 13...

Zuerst mal gespannt ein Auge aus dem Fenster werfen. Auch heute domminieren die grauen Wolken. Wir begeben uns trotzdem auf den Weg zurüch in Richtung Anchorage. Einige Stopps werden auf dem Weg eingelegt. In Anchorage zurück, besuchten wir den Botaninischen Garten, da es dort einige Elche geben soll. Auf unserer Tour durch den Garten begegneten uns leider keine solchen Viecher. Das intressanteste war der Kräutergarten und die unzähligen Pilze, welche zum Waldboden heraus schiessen. Nächster Stopp war der Eagle River Forestparc. Ein Wunderschön gelegener Park in einem Talkessel, wo Bären momentan das sagen haben. Ein Trail war wegen Bären, welche auf Lachsfang sind gesperrt. Todesmutig stürtzt ich mich auf den Trail.



Genau einen Schritt, dann hatte ich bereits genung vom Nervenkitzel ;-)

Tag 12...

Heute musste man nicht mal einen Blick nach draussen werfen um zu wissen wie das Wetter ist. Die Tropfen die auf das Dach vielen, sagten mahr als tausend Worte. Das Ziel der heutigen Reise sollte Seward werden, in der Hoffnung das es dort etwas freundlicher sein möge. Bevor wir in Seward eintrafen, machten wir noch einen kurzen Umweg zum Exit-Glacier. Ein Gletscher wie wir sie aus der Schweiz kennen. Auch hier ist der Rückgang enorm. Vom Visitor-Center aus führte eine kurze Wanderung nahe an den Gletscher heran. Da es zwischenzeitlich nicht mehr Regnete vertraten wir uns die Beine auf diesem Weg.





Die Weiterfahrt nach Seaward war dann nur noch von kurzer Dauer. Im Visitorcenter des
Kenai-Fjords-Nationalpark erkundigten wir uns nach dem Wetter der kommenden Tage und nach Bootstouren. Das Wetter verspricht für die nächsten Tag nichts gutes, so dass eine Bootstour keinen Sinn macht. 145$ für eine 7 Stunde dauernde Bootstour bei schlechtem Wetter ist es uns nicht wert. Und ob die Boote überhaupt auslaufen werden ist ebenso noch gar nicht klar.
Etwas Enttäuscht über diese Infos machten wir uns auf zum Alaska Sealive-Center, eine Auffangstation für Meeresbewohner. In den Aquarien schwimmen einige eigenartige Kreaturen umher.
Nach kurzer Lagebesprechung war für uns klar, dass wir uns bereits heute wieder auf den Rückweg machen.
Auf dem Tenderfoot-CP machten wir es uns an diesem Nasskalten Abend beim Monopoly-Kartenspiel gemütlich. 

Tag 11...

Anchorage Downtown, wir kommen! Nachdem wir einmal Ausgeschlafen haben machten wir uns auf in Richtung Stadtzentrum. Viel zu sehen gibt es auch in Anchorage leider nicht. Das Zentrum hatten wir schnell abgegrast. Es besteht haupsächlich aus "Giftshops" mit viel Kitsch und noch mehr Ramsch. Das beste an diesem Vormittag waren die original Ami Hot-Dogs, bestehnd aus: Brötchen, grilliertes Würstchen, Zwiebeln, Senf & Ketchup und gehackten Essigguerken sweet. Mirjam und Reto waren sich schnell gleicher Meinung: S`beschte Hot Hund wos je hets gässe Mann ;-)
Danach machten wir uns in Richtung Seward auf. Einen Stopp legten wir noch bei einem Sportshop ein, wo wir unsere Andecken ergatterten! Mirjams Wunsch nach weiblichen Fussballtretern ist nun in erfüllung gegangen.



Je länger der Tag dauerte wurde das Wetter besser. Mit Sonnenschein ging es nun an der Küste entlang. Nach den üblichen Fotostopps machten wir noch einen Abstecher zum Portage-Glacier. Danach noch an ein Fish-Viewing-Point, wo man die Lachse beobachten konnte.
Nach diesen Abstecher machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Übernachtungsplatz, welchen wir im Granti-Creek-CP.



Donnerstag, 1. September 2011

Tag 10...

Nur noch eins hatten wir zu erledigen. Ein Moose Bulle muss gefunden werden.
Also auf geht es um 06.30 auf  Bullen suche. Wir selber fanden keinen aber nur nach 10 min. fahrt sichteten wir eine Gruppe von Leuten welche unse Bullen für uns gefunden haben.
Anhalten, aussteigen und die riesen Viecher bestaunen.
Wir hatten das Vergnügen gleich zwei ausgewachsene Bullen zu beobachten.
Plötzlich kommt aus dem Busch noch eine Kuh hinzu.
Ganze 30 min. konnten wir dem Treiben zusehen. Als sie wieder im Wald verschwunden waren war unser Ziel erreicht und konnten uns selber auf den Weg nach Anchorage machen. Was noch zu sagen ist heute regnet es nur einmal. :-( Nun sitzen wir im Van und schreiben unsere Berichte.



Tag 9...

Heute haben wir wieder ausgeschlafen. Eigentlich wollten wir auf Moosejagt gehen.
Schlaf war uns jedoch wichtiger.
Wir entschlossen uns noch eine Nacht zu verlängern. Heute hatten wir nicht viel auf dem Programm.
Tanken und einkaufen war angesagt. Danach gings wieder zum CP. zurück.
Am Nachmittag wollten wir und die Hundeschlitten Vorführung ansehen. Als wir jedoch die Warteschlange vor der Busstation sahen machten wir auf dem Absatz kehrt und wanderten zum Horseshoe Lake.
Dort bestaunten wir die Arbeit eines fleissigen Bibers.
Danach war waschen und duschen angesagt.
Reto zauberte noch ein gutes Nachtessen auf den Tisch. Gesättigt und müde sassen wir noch im Van und stöberten noch ein bisschen in unseren Büchern.
Den morgen geht es weiter mit unserer Reise.

Tag 8...

Und wieder geht es früh aus den Federn. Unsere Bustour in den NP. startet um 06.45 Uhr.
Heute geht es tief in die Wildniss hinein. Ziel ist der Wonder-Lake.
Heute ist das Wetter noch besser als gestern. Keine Wolke am Himmel zu sehen. Arschkalt ist es jedoch trotzdem. Zum Glück haben wir an unsere langen Unterpfüpf gedacht.
So nun geht es Los. Ned, unser Busdriver instruierte uns noch über das Verhalten im NP. und wie wir uns den Wildtieren gegenüber Verhalten sollten.
Über die Landschaft brauchen wir nicht zu sprechen. Kurz gesagt, Sensationell, Fantastisch, Hervorragend....
Kaum eine eine viertelstunde unterwegs sehen wir schon die ersten Moose. Gleich 3 Stück an der Zahl.
Das fängt schon gut an. Und wie es angefangen hat so ging es die ganze Zeit weiter. Grizzly Nummer 1 war keine 20 Meter von unserem Bus entfernt.
Grizzly Nummer 2,3 und 4 sahen wir aus weiterer Entfernung ihren Winterspeck anfressen.
Wir haben gelernt das die Grizzlys im Denali alles Vegis sind. Sie ernähren sich nur von Beeren und Wurzeln.
Bis wir am Ziel ankamen sahen wir noch ein paar Dall Sheep, Steinadler und schon wieder ein Grizzly...
Bei der Rückfahrt gab es dann noch ein Caribou und 2 weiter Bären. Der eine war nicht mal 10 m von der Strasse entfernt. Diesem fehlte eine ganze vorder Pranke. Was uns sehr traurig stimmte.
Die ganze fahrt dauerte geschlagene 11 Stunden.
Natürlich waren wir nach so einem langen Tag Hundemüde und vielen wie von selbst ins Bett.

Übrigens das ist der höchste Berg von Nord Amerika Mt. Mc Kinley 20320 ft. 6194m
Und wir hatten das Glück ihn ohne Wolken zu sehen. Was sehr, sehr selten der Fall ist.


Tag 7...

Guten Morgen Sonne. Ich muss sagen das Wetter steht bis jetzt auf unserer Seite.
Die heutige Fahrt dauert nicht lange. Nur etwa 2 Stunden.
Am Ziel unserer Reis angekommen erledigten wir alle administrativen Sachen. (Reservierungen: Bustour, Campground)
So und jetzt gehts einbisschen zum Hicken. Haben eine kurze Strecke zum einstimmen gewählt. Es ist unglaubich wie weit der Herbst hier schon Einzug hält. Die ganzen Bäume leuchten schon in verschiedenen Herbstfarben. Gestärkt nach einem Grizzlyburger machten wir uns auf den Weg in den NP. so weit wie wir mit unserem Van fahren durften.
An der Endstation angekommen marschierten wir an einem Fluss entlang und liessen die Wildniss auf uns wirken. Habe mein erstes Pika fotografiert. (Siehe Bild)
Zurück an unserem Platz genossen wir noch das schöne Wetter und spielten eine Runde Monopoli.